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Rehabilitation
Überblick
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die Akutphase auf einer Intensivstation
glücklich überstanden ist, gilt
es, eine Rehabilitationseinrichtung für
den oder die Betroffene/n zu finden. In den
meisten Kliniken ist das Aufgabe des
Oberarztes oder des Sozialdienstes. Wachkoma
ist ein sehr spezielles und
glücklicherweise nicht sehr häufig
auftretenes Phänomen, so dass die
Fachleute der Akutklinik vielfach über
begrenzte Erfahrungen mit der Auswahl der
richtigen Reha-Einrichtung verfügen.
Reha-Einrichtungen sind jedoch sehr
unterschiedlich spezialisiert. So ist in
der Regel nach der
Akut-Intensivstation (Phase
A) die Phase B
(Frührehabilitation) in einer Neurologischen
Rehabilitationsklinik vorgesehen,
wobei gerade diese Spezialisierung wichtig
ist. Wir führen für unsere
Mitglieder Listen der Reha-Einrichtungen im
Bundesgebiet. Sie sind über die Geschäftsstelle
erhältlich oder können im Bereich
für Mitglieder herunter geladen
werden.
In der letzten Zeit kommt es vermehrt vor,
das Betroffene nach der Akutphase gleich in
eine Langzeit Pflegeeinrichtung verlegt
werden sollen. Wir als Bundesverband halten
daran fest, dass jede/r Betroffene die
Chance einer Rehabilitation in einer darauf
spezialisierten Einrichtung und durch darauf
spezialisierte Fachärzte und
Therapeuten erhält, unabhängig vom
Alter und unabhängig von dem in der
Akutklinik durch Akutmediziner
diagnostizierem Umfang der
Schädigungen! Wenn ein solcher
Vorschlag auftaucht, sollten Sie sehr
wachsam sein und auf jeden Fall eine
unabhängige fachliche Beratung in
Anspruch nehmen. Rufen Sie uns an, wir
können mit auf den individuellen
Einzelfall bezogenen Informationen
weiterhelfen.
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Im Detail
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Das
Phasenmodell
Rehabilitationsphasen für
Schwerst-Schädel-Hirnverletzte und
Patienten im Wachkoma
Ergotherapie
- Aktivierende Lagerungsmöglichkeiten
Die Betreuung von
schädel-hirnverletzten Patienten stellt
uns täglich vor neue Herausforderungen.
Einen wesentlichen Bestandteil der
Versorgung stellen regelmäßige
Lagerungen dar, deren Notwendigkeit sich aus
mehreren Aspekten ergibt. Nicole Nitschke,
leitende Ergotherapeutin im Alpenpark
Kiefersfelden erläutert diese im
Einzelnen in Text und Bild.
Ein
schwerer Unfall - wie kann es weitergehen?
Seit vielen Jahren betreue ich neben den
frühkindlich
hirngeschädigten Patienten
auch Kinder und Jugendliche, die nach einem
akuten Ereignis, z.B.
Schädel-Hirn-Trauma bei
Verkehrsunfällen,
Ertrinkungsunfällen,
Hirnentzündungen usw., eine schwere
Hirnschädigung erlitten haben. Dabei
liegt der Schwerpunkt unserer Betreuung bei
der Frührehabilitation; sie kann nur im
Team geleistet werden (dieses Team meine
ich, wenn ich im folgenden „wir“ schreibe).
Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass Eltern
betroffener Kinder sehr hilflos sind, da sie
unverhofft in diese überaus schwierige
Situation geraten. Um dem Informationsmangel
abzuhelfen und die Behandlungs- und
Rehabilitationsplanung zu erleichtern, habe
ich einen Elternbrief geschrieben.
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