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Ein schwerer Unfall - wie kann es weitergehen?

Seit vielen Jahren betreue ich neben den frühkindlich hirnge­schädig­ten Patienten auch Kinder und Jugendliche, die nach einem akuten Er­eignis, z.B. Schädel-Hirn-Trauma bei Ver­kehrs­un­fällen, Ertrin­kungs­unfällen, Hirnent­zün­dun­gen usw., eine schwere Hirnschädigung erlitten haben. Dabei liegt der Schwer­punkt unserer Betreuung bei der Frühreha-bilitation; sie kann nur im Team ge­leistet werden ( dieses Team meine ich, wenn ich im folgenden „wir“ schreibe ). Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass Eltern betroffener Kinder sehr hilflos sind, da sie unverhofft in diese überaus schwierige Situation ge­raten. Um dem Infor­mations­mangel abzu­hel­fen und die Behandlungs- und Rehabilitations-planung zu erleichtern, habe ich einen Elternbrief geschrieben.

Ein Elternbrief von Dr. Dieter Hauf, den er als Information für Eltern verunfallter Kinder geschrieben hat. PDF-Version dieses Beitrags zum vereinfachten Ausdrucken (nur für Mitglieder)
 
 
 
Inhaltverzeichnis
An Eltern und betroffene Familien | Der Krankheitsverlauf | Die Rückbildungsphasen | Unsicherheit und Angst | Behandlung und Therapie | Ziel der Rehabilitation
 
 
 

An Eltern und betroffene Familien

 
  Ihr Kind wurde durch ein schlimmes Ereignis getroffen.

Die Ärzte konnten sein Leben retten; Ihre Freude und Erleichterung darüber ist aber bald einer neuen Angst gewichen: Wird mein Kind wieder so wie vorher? Oder wird etwas zurück­bleiben? Wird es von einer lebenslangen Körperbehinderung oder geistigen Behinderung betroffen? Wie sollen wir dies verkraften?

Sie sind zutiefst beunruhigt, verwirrt; voll Hoffnung, aber auch voll Angst vor der Zukunft. Wissen kann die Angst nehmen. Wir versuchen, Ihre schwierige Situa­tion zu verstehen. Wir möchten Sie in dieser Lebenskrise begleiten; wir wollen Ihnen helfen, die Erlebnisse zu verar­beiten. Wir unterstützen Sie, dass sie ihrem Kind eine Stütze sein können.

Dazu ist es zunächst wichtig für Sie, dass Sie wissen, wie die Krankheit verlaufen kann.
 

 
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Weitere Informationen

  
  Hinweis der Redaktion:
Dr. Hauf wendet sich in seinem Elternbrief an Eltern verunfallter Kinder. Die Erklärungen und Hinweise lassen sich in weiten Teilen auf die Situation von Erwachsenen übertragen und gelten in ähnlicher Weise.

Der Brief wurde bereits 1999 geschrieben, hat aber an Aktualität nichts verloren.
 

Siehe auch

Kinderklinik Schömberg
Dr. Dieter Hauf war bis zu seinem Wechsel in den Ruhestand Leitender Arzt der Kinderklinik Schömberg. Die Erfahrungen aus dieser Zeit sind in seinen Elternbrief eingeflossen.

PDF-Version dieses Beitrags von Dr. Dieter Hauf zum Download und Ausdrucken.
(nur für Mitglieder)
 
  
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