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In einer Pressemitteilung des Diözesan-Caritasverbandes Speyer vom 31. März 2010 heißt es: „Die Geschäftsführung des Caritasverbandes für die Diözese Speyer hat am Samstag,
dem 27. März, bei der Polizeiinspektion Speyer Strafanzeige gegen Unbekannt wegen des sexuellen Missbrauchs einer Bewohnerin des Caritas-Altenzentrums St. Bonifatius in Limburgerhof
gestellt. Bei der Frau wurde am 26. März eine Schwangerschaft festgestellt.“ Es handelt sich bei der schwangeren Mutter um eine Bewohnerin mit schwerer Hirnschädigung,
die seit mehreren Jahren im Wachkoma im Remissionsstadium in dem Heim lebt. Die Schwangerschaft wurde erst durch den gewölbten Bauch bemerkt.
Aktuell teilte die Staatsanwaltschaft mit, ein 35-jähriger Mann soll die 40-jährige Bewohnerin in einem Altenzentrum missbraucht und geschwängert haben. Sein Aufenthaltsort sei unbekannt. Der Mann war von
November 2008 bis November 2009 als Pflegehilfskraft im Bereich „Junge Pflege“ in eben diesem Altenzentrum tätig. Er hat laut Arbeitgeber das Dienstverhältnis selbst gekündigt. Der
Tatverdächtige soll im Oktober 2009 eine Bewohnerin mit schwerer Hirnschädigung vergewaltigt und geschwängert haben.
Wie konnte so etwas geschehen? Wie kann ein Mann eine so
schwer beeinträchtigte Patientin oder Bewohnerin einer Einrichtung derart misshandeln? Ist nun auch Vertrauen in Pflegende nicht mehr möglich? Priester, Lehrer, Heimerzieher, Eltern … –
verdienen sie alle kein Vertrauen mehr?
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