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Seit nahezu 30 Jahren wird über die Notwendigkeiten in der
Pflege von Menschen im Wachkoma und mit erworbenen schweren
Hirnschädigungen diskutiert. Mittlerweile hat
sich in der Fachdiskussion eine weitgehende Einigkeit der
Fachleute (z.B. Zieger, Schönlein, Bienstein, u.a. ) heraus
kristallisiert. Die zentralen Punkte sollen hier
zusammengefasst werden.
Zunächst ist festzuhalten: „Die“ Pflege von
Menschen im Wachkoma gibt es nicht. Zum einen ändert sich die
Pflege mit dem Zustand des Menschen: In der Akutphase auf der
Intensivstation sind andere Maßnahmen erforderlich als in
der anschließenden Rehabilitation, oder in der
Langzeitversorgung, wobei Therapie und Pflege sich danach
unterscheiden, in welchem Umfang der Betroffene seine
Selbstständigkeit zurückgewinnen konnte.
Wir legen im folgenden den Schwerpunkt auf die
Langzeitversorgung, bei der der Betroffene sich noch
weitgehend im „Wachkoma“ befindet, also hilflos und auf
Unterstützung Dritter angewiesen ist. Die anderen Phasen der
Akutversorgung und Rehabilitation werden soweit sinnvoll mit
angesprochen.
Das Thema läßt sich wie folgt strukturieren:
-
Besonderheiten und Erschwernisse bei der Pflege von Menschen im
Wachkoma und mit erworbenen schweren Hirnschädigungen
-
Bestimmung der Ziele einer „Langzeitversorgung“ und ihre
Auswirkungen auf die Pflege
-
Emotionale Belastung und ihre Auswirkungen
-
Einbeziehung des sozialen Umfeldes, der Angehörigen und Freunde
- Prophylaxen
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Pflegerische Einzelmaßnahmen
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