... unterstützen
Akutfall - was tun?
Rehabilitation
... unterstützen
... informieren
Das Apallische Durchgangssyndrom
Frührehabilitation
Medizinische Versorgung
Hilfsmittel & Verordnungen
Therapie
Pflege
Rechtliches
Publikationen
Lexikon der Fachbegriffe
... organisieren
Unsere Ziele
Kontakt
... organisieren
Start -> ... informieren -> Medizinische Versorgung
 Seite drucken
 

Medizinische Versorgung

Mit Wachkoma sind typischerweise eine Reihe von erheblichen Behinderungen verbunden, die durch medizinische Maßnahmen ausgeglichen werden müssen.

 
 Typische Behinderungen sind etwa extrem erhöhter Muskeltonus (Spastik), Schluckstörungen, fehlende oder eingeschränkte Kontrolle über Blasen- und Darmausgang (Inkontinenz) u.ä. Zur Minderung der Auswirkungen oder zur Sicherung des Überlebens sind medizinische Interventionen erforderlich oder zumindest empfehlenswert. Beispielsweise wird man bei Schluckstörungen die Anlage einer Trachealkanüle, d.h. Luftröhrenschnitt und Einsetzen eines Schlauches zur Sicherung der Atmung, empfehlen, um zu verhindern, dass Speichel und Speisen in die Lunge gelangen. Damit verbunden ist dann meistens auch die Anlage einer PEG, d.h. eines Schlauches durch die Bauchdecke zur Ernährung.

Viele solcher medizinischen Maßnahmen haben neben den gewünschten positiven Wirkungen auch unerwünschte Nebenwirkungen oder verursachen langfristig unerwünschte Effekte. Zu manchen Maßnahmen gibt es auch unterschiedliche Beurteilungen zu Notwendigkeit, Wirkung und Nebenwirkung. Manche medizinische Maßnahmen haben nur dann die gewünschte Wirkung, wenn andere, etwa Pflege oder Krankengymnastik, ihrerseits den Eingriff mit bestimmten Maßnahmen unterstützen.

Letztendlich muss der oder die Betroffene die Entscheidung fällen. Dazu werden hier grundlegende Informationen und weiterführende Hinweise gegeben.

 

 
 

Im Detail

 
  Spastik - Was ist das?
Betroffene im Wachkoma leiden sehr oft unter zum Teil ausgeprägten „Spastiken“, d.h. aussergewöhnlich hohen Muskelspannungen, die auf einzelne Körperbereiche beschränkt sein oder auch am ganzen Körper auftreten können. Manuela Galgan, MScN und Dr. Christoph Gerhard beantworten häufige Fragen zum Thema „Spastik“ aus berufsübergreifender Sicht.

Sicherung der Ernährung durch eine Magensonde
Menschen im Wachkoma kön­nen häufig nicht sicher schlucken. Um eine geregelte enterale Nahrungszufuhr (enteral = über den Verdauungstrakt) zu gewährleisten, ist das Legen einer Ernährungssonde daher oft unumgänglich. Angehörige von Menschen, die neu betroffen sind, sehen sich unverhofft in der Situation, einer entsprechenden Operation zustimmen zu sollen. Wer bereits länger betroffen ist, sieht sich immer wieder in der Situation, dass der Umgang oder auftretende Komplikationen Entscheidungen erfordern. Der Beitrag soll das notwendige Grundwissen zur Verfügung stellen.
 
 
Nach oben zum SeitenanfangSeite drucken
 
 
Start | Sitemap | Kontakt | Webmaster | Nutzungshinweise | Haftungsausschluss | Impressum | Nach oben