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WACHKOMA

Wachkoma ist eine in der Öffentlichkeit wenig bekannte schwerste Behinderung, Folge einer schweren Schädigung des Gehirns. Betroffene können nur sehr ein­ge­schränkt ihre Umwelt wahrnehmen und reagieren. Aber Wachkoma ist Leben! Und wir können mit den Betroffenen leben!

 
 

Ein Augenblick im Leben...

Armin Nentwig, Vorsitzender
Armin Nentwig
Vorsitzender
   Es kann jeden in jedem Moment treffen: durch Unfall mit schwerer Verletzung des Kopfes (Verkehr, Freizeit, Arbeit), durch Wiederbelebung nach Herzinfarkt - alltägliche Risiken des Lebens eben.

Mit unserer Arbeit möchten wir beitragen, dass von Wachkoma Betroffene, ihre Angehörigen, Lebenspartner und Freunde sich über ihre Erfahrungen austauschen und wechselseitig stärken und unterstützen.
 
     
 


 Fachtagung, Jahreshauptversammlung 2013
 mit Neuwahl

Bericht und Fotos folgen in Kürze

 
 

 Diesjährige Themen:
 „Wir, die Betroffenen und unsere Angehörigen!“
 „Neurorehabilitation ist erfolgreich und wichtig!“
 „Langzeitrehabilitation ist begleitend, übergreifend und finanzierbar“
 „Begrifflichkeit prägt die ethische Haltung und das Handeln“

 
     
 

 

 
 

Akutfall - was tun?

Angehörige eines Patienten mit einer schweren Schädel-Hirn­ver­letzung oder einer anderen schweren Schädigung des Gehirns geraten in eine völlig neue Lebenssituation und es sind innerhalb kürzester Zeit völlig neue Aufgaben zu bewältigen. Es sind weit­reichende Ent­schei­dungen über Dinge zu treffen, die bis zu diesem Zeitpunkt un­bekannt waren. Die folgenden Infor­ma­tio­nen geben einen ersten Überblick über die wichtigsten Themen.

Patienten mit einer schweren Schädel-Hirnverletzung oder -schädigung werden nach dem Eintritt des Ereignisses und nach der Erstversorgung (OP oder Wiederbelebung) zumeist auf einer Intensivstation versorgt. Auf Angehörige oder Menschen, die sich um den Patienten kümmern, kommen noch in dieser Zeit im Prinzip folgende Aufgaben zu:

  • Sie müssen die Verletzung und deren Folgen verstehen, um für die anstehenden Entscheidungen gerüstet zu sein.

  • Sie sind die wichtigste Bezugsperson für den Verletzten, ihre persönliche Zuwendung wird den Verlauf wesentlich beeinflussen.

  • Sie müssen frühzeitig Weichen für die anschließende Versorgung stellen, obwohl der Ausgang der Erkrankung noch nicht absehbar ist.

Viele Angehörige werden immer wieder davon überrascht, wie schnell sich die Dinge entwickeln können. Auch wenn am Anfang die Zeit stehen zu bleiben scheint, sobald erste Besserungen eintreten und der Patient sich stabilisiert, sind innerhalb kürzester Zeit jede Menge Entscheidungen zu treffen.

Sie sollten in jedem Fall frühzeitig die persönliche
Unterstützung durch Fachleute und Selbsthilfegruppen suchen!

 

 
 

Aktuelle Veranstaltungen unseres Bundesverbandes

 
 

Freitag, 28. Juni 2013, 13:00 - 16:30 Uhr im
Bürgerhaus Haibach/ Dörrmorsbach
Gemeinsame Informationsveranstaltung mit Angehörigentreff
Absolutes Versorgungsloch bei Koma/Wachkoma im Raum Aschaffenburg/Miltenberg
Ober den Gärten 1, 63808 Haibach

 
   

 
 

Veranstaltungen anderer Organisationen auf welche wir unsere Mitglieder aufmerksam machen

 
 
4. Workshop für Angehörige aus Pflegeberufen, Ärzte und Therapeuten
Teilhabe orientierter Umgang mit Trachealkanülen Sprechen und Essen trotz schwerster Aspiration?
22. Juni 2013 in Reichenau/Bodensee Lesen Sie weiter...
 
 
„Wachkoma – Leben kann auch anders sein“
26. Juni 2013 in Dinslaken Lesen Sie weiter...
 
 
Erlebniswochenende für JUNGE MENSCHEN mit Schädelhirnverletzungen
02 - 04. August 2013 in Hennef Lesen Sie weiter...
 
  
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Weitere Informationen

Neu auf unseren Seiten

Februar 2013

Der größte Pflegedienst Deutschlands - Zur Situation pflegender Angehöriger....weiter


  
  

Aktuelles

Mi., 19.06.2013
Barrierefreiheit jetzt im elektronischen Rechtsverkehr gesichert....weiter

Mi., 19.06.2013
Neuropsychologissche Beeinträchtigungen nach einem Schädelhirntrauma....weiter

Mo., 25.03.2013
Wohnen im Heim: So setzen sich die Kosten zusammen....weiter

Mo., 25.03.2013
Online- Ratgeber zur tägl. Mund und Zahnhygiene
Die Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat in Zusammenarbeit mit der Bundeszahnärztekammer einen Online-Ratgeber zur täglichen Mund- und Zahnhygiene entwickelt. Der Praxisleitfaden soll sowohl den Pflegebedürftigen als auch den bundesweit 1,2 Millionen betreuenden Angehörigen im häuslichen Umfeld eine Hilfestellung bieten. ....mehr

Mo., 18.03.2013
Pflegetagebuch: Gut vorbereitet für den Besuch des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK)....weiter

Mo., 11.03.2013
Noten für ambulante Pflegedienste....weiter

So., 10.03.2013
Das neue Patientenrechtegesetz 2013 - Kaum ein Patient kennt seine Rechte....weiter

Mo., 04.03.2013
Das Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz: Ihre Rechte als Pflegebedürftige....weiter

Mi., 27.02.2013
Berufsfindung für Menschen mit Behinderung....weiter

Mi., 13.02.2013
Behinderte Kinder sollen weiter in Familien aufwachsen können.....weiter

Fr., 08.02.2013
Familienratgeber für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien -
Berufsfindung für Menschen mit Behinderung....weiter

Mi., 30.01.2013
Behindertenbeauftragter begrüßt Projekt zur Entwicklung einer Smartphone-Navigation für Blinde und Sehbehinderte....weiter

Mi., 23.01.2013
Heilmittelverordnung - Bundesweit gültige Änderungen ab Januar 2013. ...weiter

Do., 17.01.2013
Broschüre: Ratgeber zur Pflege - Alles, was Sie zur Pflege wissen müssen
10. aktualisierte Auflage: Stand Januar 2013, Herausgeber: Bundesministerium für Gesundheit ...weiter

Di., 15.01.2013
Kommentar zu Pflegeleistungen: Sparen durch Unkenntnis
Inzwischen werden die meisten wissen, dass die Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung nicht ausreichen, um eine adäquate Versorgung von Pflegebedürftigen sicherzustellen. Schließlich ist dieser Sozialversicherungszweig explizit als Teilkaskoschutz angelegt worden....weiter

Fr., 11.01.2013
Teilhabe im zweiten Leben nach Schädelhirnverletzung - Schule, Ausbildung, Arbeit, Tagesstrukur
Nachsorgekongress in Berlin....weiter

Ältere Beiträge finden Sie in unserem Archiv.

 

  
  

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